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| Fotospaziergang am Wallfahrtsort Monte Lussari |
Infos zum Luschariberg von Wikipedia Nach einer Legende fand ein junger Hirte auf der Anhöhe des Luscharibergs eine Statue Marias mit dem Kind, als er die Schafe zurück ins Tal führte. Er brachte die Statue zum Pfarrer, der sie im Pfarrhof aufbewahrte. Die Statue fand jedoch immer wieder ihren Weg auf den Berg. In Absprache mit dem Patriarchen von Aquileia wurden an der Fundstelle um 1360 eine Kapelle und im 16. Jahrhundert eine Kirche gebaut, die über die Jahre zum Ziel vieler Pilger wurde.
Aufgrund der bergigen Lage war die Kirche anfangs nur in den Sommermonaten geöffnet. Als Öffnungs- und Schließungsdatum dienten der Festtag der Geburt von Johannes dem Täufer (24. Juni) und der erste Sonntag im Oktober. Auf dem nur zu Fuß erreichbaren Berg entstanden ein Pfarrhof und ein Gasthof, in dem die Pilger übernachten konnten. Zudem waren auch Priester für die Beichte und Messfeiern anwesend. Infolge der Josephinischen Reformen und 1915 während des Ersten Weltkriegs wurde die Kirche zweimal zerstört. Durch die neue Grenzziehung infolge der Pariser Friedenskonferenz geriet der Pilgerstrom ins Stocken, was die Renovierung der Kirche erschwerte. Die Kontrolle über den Luschariberg geriet vermehrt in öffentliche Hand, was zur Entstehung von Souvenirgeschäften und Restaurants führte.
In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte der Wallfahrtsort mit dem Bau einer Gondelbahn einen Aufschwung. Zahlreiche Jubiläen sowie der zunehmende Wintersporttourismus führten zudem zu einer wachsenden Bekanntheit.
Neben der Kirche befindet sich eine Gedenktafel an Siegfried Gödl, den langjährigen Pfarrer in Eibiswald, St. Oswald, St. Lorenzen und Soboth, der am 15. Juli 2019 bei einer Fußwallfahrt am Aufstieg zum Monte Lussari verstarb. Quelle: Wikipedia
Lussari Berg Hoch oben überblickt ein Gipfel den Bereich, in dem die Karnischen und die Julischen Alpen zusammentreffen. Durch seine elitäre Position gilt er als Wächter dieser Grenzgebiete und als Treffpunkt der lateinischen, slawischen und germanischen Völker: der Monte Lussari ist viel mehr als nur ein Gipfel, der 1800 m erreicht! Es handelt sich um einen einzigartigen Balkon über den Giganten der Julischen Alpen: Von hier aus verliert sich der Blick in den majestätischen Felswänden des Jof di Montasio, des Jof Fuart und des Mangart aus einem sicherlich privilegierten und kompromisslosen Blickwinkel. Es ist ein bekannter Wallfahrtsort aufgrund der Anwesenheit eines Heiligtums, das über den eindrucksvollen Sentiero del Pellegrino erreicht werden kann, ein Wanderweg, der vom Talboden aus die Hänge des Berges entlang des tausendjährigen Waldes von Tarvisio erklimmt. Lussari ist auch das höchstgelegene Dorf in Friaul-Julisch-Venetien, und in seinen engen Gassen findet man die traditionelle Küche in den Gerichten, die in den zahlreichen gemütlichen Gasthäusern angeboten werden. Der Ort ist zu jeder Jahreszeit sportlich aktiv: Trekking-Fans finden hier zahlreiche Wanderwege zu nahen gelegenen Gipfeln oder den Ausgangspunkt für komplexere Routen, darunter den Cammino Celeste. Im weißen Winter des Tarvisio-Gebietes ist die aufregende Piste Di Prampero, die den Nordhang des Berges hinunterführt, ein anspruchsvolles Terrain für die erfahrensten Skifahrer, auf dessen Schnee Wettbewerbe von internationalem Niveau ausgetragen werden. Routendetail: Zu Fuß: auf dem "Sentiero del Pellegrino" (Pilgerweg) ab Camporosso in der Nähe des Restaurants "Alte Hütte". Weg CAI-Markierung 613 in ca. 2,30 Stunden mit 950 m Höhenunterschied. Oder ab Val Saisera auf dem Wirtschaftsweg die Südhänge hinauf in ca. 3,00 Stunden mit 900 m Höhenunterschied. Mit den Liftanlagen: Dank der Lussari-Seilbahn, deren Ausstieg nur wenige Meter vom Dorf entfernt ist. Weitere Auskünfte: Infopoint Tarvis ph. +39 0428 2135 E-mai: info.tarvisio@promoturismo.fvg.it Fotos: Dienstag, 15. September 2026, 12:45_17:00 Uhr, 38. Alle Fotos sind vom Fenstergucker © Manfred J. Schusser. E-Mail: info@schusserfoto.at – Mobil: +43-650 4020485.
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